underdog: Ein Projekt von

Underdog - Team

Julia von Lindern - "die Neue" im Underdog-Team

Julia von Lindern hat sich schon als Studentin bei aXept!, der engsten Kooperations-Partnerschaft von fiftyfifty, für ausgegrenzte Menschen engagiert. Besonders begeisterte es sie 2006 mitzuerleben, wie sich aus der provisorischen Tiersprechstunde pro Monat dank so viel Herzblut das heutige „underdog“-Projekt entwickelte. Die Philosophie, über das Tier den Menschen zu erreichen, hat Julia von Anfang an total überzeugt. Und als Julia gefragt wurde, ob sie sich denn vorstellen könne, Ilas Nachfolgerin zu werden, war sie zunächst sprachlos: „Just drei Tage zuvor lief ich mit Snoopy, meinem Jack-Russell-Terrier, am „underdog“-Mobil vorbei und dachte: „Wie toll es wäre in dieses Projekt einzusteigen!“

Wichtige Erfahrungen mit Menschen, die mit oder ohne Tier Unterstützung brauchen, sammelte Julia auch schon als mittlerweile diplomierte Sozialpädagogin im Agnesheim - der Jugendschutzstelle Düsseldorfs - und im knacK•Punkt, einer Notschlafstelle für wohnungslose und drogengebrauchende Mädchen und junge Frauen.

Außer der Sozialarbeit kennt Julia j e d e s besuchenswerte Festival der Republik. Und wenn sich Jule - Jahrgang 1985 - mal ganz und gar von der Arbeit und von den Festivals erholen möchte, fährt sie in ihre Heimat, dem ganz, ganz hohen Norden, wo sie schon als fünfjähriges Deichkind mit ihrem Pony Fenja an der Marsch entlang ritt!

 

Rita Lang und ihr underdog Sydney

„Ich wollte immer etwas für Tiere tun“, sagt die 44jährige Rita Lang, seit November 2007 Mitarbeiterin beim fiftyfifty-Projekt „underdog“, das mit einem mobilen Ambulanzwagen bei den Wohn- und Schlafplätzen der Obdachlosen erste Hilfe für Mensch und Tier anbietet. Die gelernte Rechtsanwaltsgehilfin kennt das Leben auf der Straße aus eigener Erfahrung. Von dort hat sie auch ihre Hündin Sydney, die ein drogenkranker Kollege ihr vor Jahren überlassen hat. Eine einschneidende Erfahrung war für Rita auch die Pilgertour auf dem Jakobsweg von Pamplona bis Santiago di Compostela. Diese machte sie 2007 gemeinsamt mit ihrer Mutter. (Westdeutsche Zeitung: "Unterwegs in ein neues Leben"). Rita hat bereits zwei Jahre Erfahrung als ehrenamtliche Tierarzthelferin in der Tiersprechstunde für Obdachlose an der Seite von Dr. Katja Beyer, Dr. Georg Specker, Dr. Edda Hoffmann und fiftyfifty-Streetworkerin Ila Golzari.

 

Georg Speckers Motto: Nit quake, make!

Georg Specker, 1954 im Düsseldorfer Martinuskrankenhaus geboren und aufgewachsen in Oberbilk, Tierarzt seit 1981, studiert in München, Praxis in Heiligenhaus (Kreis Mettmann), verheiratet, drei Söhne, ein Hund, ein Kater, fand über das "Klösterchen" zu fiftyfifty: Beim Besuch einer Messe dort sah ich vor der Kirche zwei Wohnungslose mit Ihren Hunden und dachte: Man müsste denen mal helfen. Dies arbeitete in mir. Nicht nebulös und allgemein "man" und "mal", sondern "ICH" und "JETZT"! Eine E-Mail von mir an die Franziskaner wurde von Bruder Klaus-Dieter an Thomas Wagner von der Armenküche übergeben, der mich kontaktierte. Ich erfuhr, dass die Kollegin Katja Beyer seit kurzem genau so ein Angebot in den Räumen von aXept in der Kurzen Straße in der Düsseldorfer Altstadt anbietet. Beim nächsten Termin war ich dabei und bin seitdem ein Teil des Teams, mit dem es sich herrlich zusammenarbeiten lässt!

 


Katja Beyer nutzt nicht nur den Tag, sie nutzt die Minute

Katja Beyer, Jahrgang 1966, ist eine waschechte Düsseldorferin. Nach ihrem Studium in Hannover hat sie in diversen Praxen und Kliniken als Tierärztin gearbeitet und hat nun seit 10 Jahren ihre eigene Praxis in Düsseldorf Unterbilk. Katja Beyer ist ein Hans-Dampf in allen Gassen und steckt mit ihrem Elan so manche an. Katjas größte Leidenschaft ist ihre Familie, zu der auch Matjes, Zwiebel und Schnittchen - ihre drei Katzen - gehören. Sie kümmert sich mit besonderer Vorliebe um die Samtpfoten, doch auch Hunde kommen bei ihr natürlich nicht zu kurz. Katja Beyer war die erste Tierärztin bei underdog und hat den Stein mit ins Rollen gebracht. Sie ist ein unverzichtbares Element bei dem fiftyfifty-Projekt.

 

 

 

 

Edda Hoffmann und ihre „Sushi“

Die gebürtige Hessin Edda Hoffmann ergänzt und bereichert das underdog-Team seit Dezember 2007 mit ihrem tierärztlichen Können und ihrer frischen und freundlichen Art. „Mir gefällt am Projekt underdog besonders die Möglichkeit über die Tiere zwischenmenschliche Brücken schlagen zu können.“ Edda hat in Gießen Tiermedizin studiert und danach während ihrer Doktorarbeit drei Jahre in einer Praxis in Köln mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie gearbeitet. Nach einer längeren Südostasienreise hat sie sich 2005 mit einer Kollegin in Erkrath selbstständig gemacht. Edda und ihre Hündin „Sushi“ sind ein eingeschworenes Team. Die aus Spanien stammende Podenco-Hündin hält sie mit ihrem Jagdtrieb ganz schön auf Trab.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ila Golzari in besonderer Mission

Ila Golzari ist eine der MitbegründerInnen des fiftyfifty underdog-Projektes. Ila hat es im Juni 2009 allerdings unwiderstehlich gen Berlin gezogen. Wir werden einander vermissen. Danke für alles, Ila!

Ila Golzari, geboren 1976 in Aachen, liebt Tiere und hat Sinn für alles Praktische, kann sogar ein lahmes Auto wieder flott machen. Denn Ila, neue Streetworkerin mit besonderen Aufgaben bei fiftyfifty, war früher einmal Kfz-Mechanikerin. Wenn sie also in diesem Winter mit ihrem neuen Praxismobil einmal liegen bleibt, wird sie sich zu helfen wissen. Aber Ila ist kein gelber Engel sondern studierte Sozialarbeiterin mit Berufserfahrung in der Drogenhilfe und wie gesagt in besonderer Mission für fiftyfifty unterwegs. „Ihr“ neues Projekt gibt es so in ganz Deutschland nicht und wegen des innovativen Ansatzes hat das Land NRW eine Förderung zugesagt, die freilich längst nicht alle Kosten deckt. Ila fährt zusammen mit ehrenamtlichen arbeitenden TierärztInnen mit einer rollenden Tierpraxis durch die Gegend und sucht  Obdachlose und ihre Vierbeiner auf der Straße auf. „Wir wollen über die Tiere die Menschen erreichen“, erläutert die engagierte Frau das Konzept. Und Menschen mag Ila nun mal mindestens genauso wie Tiere.

 

 

Julia von Lindern, underdog-Streetworkerin















Rita Lang, underdog-Assistentin





Dr. Georg Specker, ehrenamtlicher Tierarzt bei underdog








Dr. Katja Beyer, ehrenamtliche Tierärztin bei underdog

Dr. Edda Hoffmann, seit Dezember 2007 ehrenamtliche underdog-Tierärztin


Ila Golzari, underdog-Streetworkerin